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7 Oktober 2026

EM 2028 Favoriten: Welche Länder haben jetzt schon die besten Chancen?

Es dauert noch eine Weile, bis der erste Ball bei der EM 2028 rollt, aber das bedeutet natürlich nicht, dass wir nicht schon jetzt einen Blick in die Zukunft werfen können. Welche Länder gehören zu den Favoriten für die EM 2028? Wer hat die stärkste Mannschaft? Und welches Land würden wir momentan als den größten Anwärter auf den Europameistertitel bezeichnen? Bis 2028 kann sich noch viel ändern. Spieler verletzen sich, junge Talente brechen durch und Nationaltrainer kommen und gehen. Trotzdem zeichnet sich jetzt schon eine deutliche Gruppe von Ländern ab. Für uns sticht ein Land besonders hervor: Frankreich ist vorerst der Topfavorit für die EM 2028. Dahinter lauern unter anderem Spanien, England, Portugal und Deutschland. Und die Niederlande? Oranje gehört definitiv zu den Teams, die man im Auge behalten sollte. Möchten Sie zuerst mehr über das Turnier selbst erfahren? Dann lesen Sie auch unsere Übersicht mit alle wichtigen Infos zur EM 2028.

1. Frankreich: der Topfavorit für die EM 2028

Wenn wir heute ein Land als Favoriten für den Europameistertitel nennen müssten, würden wir Frankreich wählen. Der wichtigste Grund ist einfach: Qualität und Tiefe. Frankreich verfügt seit Jahren über eine unglaubliche Anzahl an Spitzenspielern und daran scheint sich vorerst wenig zu ändern. Mit Kylian Mbappé hat Frankreich zudem einen absoluten Weltstar, der bei der EM 2028 noch immer in seinen besten Fußballjahren sein wird. Dahinter steht eine Generation mit Spielern wie Aurélien Tchouaméni, Eduardo Camavinga, William Saliba und Michael Olise. Und wie bei fast jedem großen Turnier werden wahrscheinlich auch Richtung 2028 wieder neue Talente aus Frankreich auftauchen. Gerade die breite Auswahl macht Frankreich so gefährlich. Fällt ein wichtiger Spieler aus, steht oft direkt ein Spieler auf internationalem Topniveau bereit. Deshalb ist Frankreich für uns der frühe Topfavorit für die EM 2028.

2. Spanien: vielleicht der größte Konkurrent

Wenn Frankreich Nr. 1 ist, dann folgt Spanien ganz knapp dahinter. Spanien hat wahrscheinlich die interessanteste junge Generation Europas. Spieler wie Lamine Yamal, Pedri und Nico Williams haben jetzt schon Erfahrung auf höchstem Niveau und werden bis 2028 voraussichtlich nur noch wichtiger werden. Außerdem hat Spanien bei großen Turnieren bewiesen, Spiele kontrollieren zu können. Technisches Können, viel Bewegung und Spieler, die sich am Ball wohlfühlen, bleiben Markenzeichen des spanischen Teams. Und der große Vorteil: Viele der derzeitigen Leistungsträger sind 2028 noch relativ jung. Frankreich gegen Spanien könnte also momentan durchaus das Traumfinale der EM 2028 sein.

3. England: Heimvorteil kann den Unterschied machen

England gehört selbstverständlich ebenfalls zu den Favoriten. Die EM 2028 wird in England, Irland, Schottland und Wales ausgetragen, wobei Wembley erneut eine Hauptrolle spielt. Die Halbfinals und das Finale finden in London statt. Sollte England weit kommen, kann das Heimpublikum ein enormer Faktor sein. Aber auch ohne diesen Vorteil hat England eine Mannschaft, die man auf dem Schirm haben muss. Jude Bellingham, Bukayo Saka und Cole Palmer gehören zu einer Generation, die technisch und offensiv sehr viel zu bieten hat. Die große Frage bei England ist inzwischen fast schon traditionell dieselbe: Können sie all dieses individuelle Talent im entscheidenden Moment in einen Titel ummünzen? Auf eigenem Boden bekommen sie 2028 jedenfalls eine riesige Chance.

4. Portugal: enorm viel Qualität

Portugal darf nicht vergessen werden. Die portugiesische Auswahl besteht aus Spielern, die bei europäischen Topclubs aktiv sind. Besonders im Mittelfeld und in der Abwehr verfügt Portugal über enorme technische Qualität. Spieler wie Vitinha und Nuno Mendes können bis 2028 zu den absoluten Führungsspielern der Mannschaft gehören, während aus der starken portugiesischen Jugendakademie nahezu ständig neue Spieler nachrücken. Zum Zeitpunkt des EM-Starts wird Portugal wahrscheinlich anders aussehen als bei früheren Turnieren, doch das Talent bleibt groß. Portugal zählt deshalb jetzt schon zu den ernsthaften Anwärtern.

5. Deutschland: bei großen Turnieren niemals unterschätzen

Deutschland und ein Europameisterschaftsturnier – das ist eine Kombination, die man nie ganz ignorieren kann. Die Deutschen haben mit Spielern wie Jamal Musiala und Florian Wirtz zwei Fußballer, die 2028 in einem fantastischen Alter sein werden. Wenn Deutschland es schafft, darum herum eine stabile Mannschaft zu formen, kann es schnell wieder ein ernsthafter Titelkandidat werden. Deutschland bringt zudem etwas mit, das im Turnierfußball immer eine Rolle spielt: Erfahrung im Gewinnen. Vielleicht stehen die Deutschen aktuell nicht ganz oben auf der Favoritenliste für die EM 2028, doch niemand wird sich gerne mit Deutschland in der K.-o.-Phase messen wollen.

6. Die Niederlande: Außenseiter oder echter Titelkandidat?

Und natürlich Oranje. Können die Niederlande die EM 2028 gewinnen? Es ist noch viel zu früh, um das mit Sicherheit zu sagen, aber die Niederlande haben genügend Qualität, um 2028 zu den Außenseitern für den Titel zu gehören. Viel wird von der Entwicklung der aktuellen Generation und den Spielern abhängen, die in den kommenden Spielzeiten durchbrechen. Ein internationales Turnier dreht sich zudem nicht nur um die besten elf Spieler. Die Auslosung, Form, Verletzungen und sogar ein einzelner Moment in einem K.-o.-Spiel können ein ganzes Turnier entscheiden. Die Niederlande scheinen momentan knapp hinter den größten Favoriten zu stehen. Aber sollte Oranje gegen den Sommer 2028 in Form kommen, will niemand die Niederlande gerne zugelost bekommen.

Wer sind die Favoriten für die EM 2028?

Wenn wir jetzt eine vorläufige Rangliste machen würden, sähe sie für uns so aus:
1. Frankreich
2. Spanien
3. England
4. Portugal
5. Deutschland
6. Niederlande

Darüber hinaus gibt es natürlich noch viele Länder, die sich melden könnten. Italien bleibt zum Beispiel ein Fußballland mit einer enormen Historie, und bis 2028 wird sicher auch ein Land auftauchen, das wir heute noch nicht unbedingt als Titelkandidaten sehen. Und genau deshalb macht Turnierfußball so viel Spaß.

Bis 2028 kann sich noch sehr viel ändern

Eine Vorhersage fast zwei Jahre vor einer EM sollte man natürlich mit einer größeren Portion Skepsis betrachten. Die Qualifikation muss noch gespielt werden, die endgültigen Teilnehmer stehen noch nicht fest, und bis zum Sommer 2028 können sich die Verhältnisse komplett verändern. Vielleicht bricht irgendwo ein neuer Weltstar durch. Vielleicht hat einer der Favoriten eine schwächere Generation oder viele Verletzungen zu verkraften. Und vielleicht steht plötzlich ein Überraschungsteam im Halbfinale. Genau das macht das Vorhersagen so spannend.

Wen siehst du als Europameister?

Frankreich ist unser früher Favorit, aber letztlich zählt deine eigene Prognose. Frankreich? Spanien? England im Wembley? Oder doch die Niederlande? Je näher die EM rückt, desto spannender wird es auch, diese Prognosen mit Freunden, Familie oder Kollegen in einer Fußball-Tipprunde zu vergleichen. Möchtest du bald mehr daraus machen als nur Ergebnisraten? Schau dir dann auch unsere 10 Ideen, um deine Fußball-Tipprunde noch unterhaltsamer zu gestalten an. Eines wissen wir jedenfalls schon jetzt: Wenn die EM 2028 beginnt, glaubt jeder genau zu wissen, wer Europameister wird. Und einen Monat später liegt wahrscheinlich fast jeder falsch.